Suffizienz gemeinsam wirksam machen.
Welche Suffizienz für Gemeinden?
Dienstag, 3. November 2026, 10:30–12:00 Uhr. Erkenntnisse aus der Gemeindeumfrage und Herausforderungen der Suffizienz auf kommunaler Ebene.
Mehr Informationen →Suffizienzpolitik
Montag, 7. Dezember 2026, 13:00–16:00 Uhr, Kulturpark Zürich. Wie lässt sich Suffizienz politisch wirksam verankern? Gemeinsam diskutieren wir Hebel, Narrative und konkrete Ansatzpunkte für die politische Umsetzung.
Mehr Informationen →Suffizienz in Gemeinden
Erfahrungen, Bedürfnisse und laufende Projekte von Gemeinden und Städten erfassen.
Zur Umfrage →Suffizienz braucht Legitimität, geteiltes Wissen und gemeinsame Umsetzung.
In der Schweiz engagieren sich zahlreiche NGOs, Gemeinden und Kantone, Stiftungen, Fachverbände und Forschungseinrichtungen für Suffizienz. Zusammenarbeit und Austausch zwischen diesen Akteur:innen sind jedoch noch begrenzt. Diese Fragmentierung war einer der Ausgangspunkte der Konsultation und der daraus entstandenen Vision: ein Schweizer Suffizienznetzwerk, das die Legitimität von Suffizienz stärkt, Wissen teilt, Synergien fördert und gemeinsames Handeln ermöglicht.
Viele Akteure
Suffizienz gewinnt in Politik, Gemeinden, Forschung und NGOs zunehmend an Bedeutung. Das Engagement ist gross und die Zahl der Initiativen wächst, doch sie sind noch wenig koordiniert.
Fragmentiertes Wissen
Erfahrungen und Wissen bleiben über Projekte, Organisationen und Sprachregionen verteilt. Unterschiedliche Begriffe und Netzwerke erschweren den Austausch, begrenzen Synergien und führen teilweise dazu, dass ähnliche Fragen mehrfach bearbeitet werden.
Gemeinsame Wirkung
Das Netzwerk verbindet vorhandene Kompetenzen und Erfahrungen, erleichtert den Wissensaustausch, fördert Synergien und unterstützt dabei, Suffizienzmassnahmen auf unterschiedlichen Ebenen zu entwickeln und umzusetzen.
Vom Konzept zum Netzwerk: Wo stehen wir?
Das Netzwerk baut auf mehreren Jahren Erfahrung sowie auf einer Konsultationsphase mit zahlreichen Akteur:innen auf. Daraus sind vier Entwicklungsachsen entstanden: Suffizienz für Gemeinden, politische Begleitung, Modellierung und Toolbox.
10 Jahre Erfahrung
Seit 2017 ist négaWatt im Bereich Suffizienz in der Schweiz aktiv. Der Verein hat unter anderem ein Schweizer Energieszenario bis 2050 und einen Massnahmenkatalog entwickelt, mehrere Gemeinden, Kantone, Energieversorger und NGOs bei der Entwicklung von Suffizienzstrategien und der Umsetzung von Massnahmen begleitet sowie zahlreiche Aktivitäten zur Verbreitung durchgeführt: Vorträge, Medienbeiträge, Workshops und Austausch mit politischen Akteur:innen.
Zu den Arbeitsfeldern ↓Konsultationsphase
65 Organisationen wurden in bilateralen Gesprächen und Workshops konsultiert. Die Konsultation machte vier zentrale Bedürfnisse sichtbar: die Legitimität von Suffizienz stärken, Wissen teilen und strukturieren, die Operationalisierung von Massnahmen unterstützen und die Koordination zwischen den Akteur:innen verbessern.
Was daraus entsteht ↓Welche Suffizienz für Gemeinden?
Im Rahmen des Netzwerks Suffizienz Schweiz wird gemeinsam mit dem Réseau CLER in Frankreich ein französischsprachiges Webinar zur kommunalen Suffizienz organisiert. Das Webinar wird von négaWatt Schweiz und dem Réseau CLER durchgeführt. Im Zentrum stehen die Ergebnisse der Umfrage sowie die daraus entstehenden Fragen und Herausforderungen für Gemeinden.
Zum operativen Arbeitsfeld ↓Politische Begleitung
Gemeinsam mit dem WWF Schweiz wird ein Dialogprogramm mit politischen Entscheidungsträger:innen aufgebaut. Es greift Chancen aus der politischen Agenda auf und stellt über eine Plattform und gezielte Veranstaltungen konkrete Ressourcen zur Verfügung.
Zum politischen Arbeitsfeld ↓Modellierung und Toolbox
In Zusammenarbeit mit der EPFL wird eine detaillierte Modellierung der Potenziale und Nutzen von Suffizienz entwickelt. Sie wird mit einer praxisorientierten Toolbox verknüpft, die konkrete umsetzbare Massnahmen bereitstellt.
Zu Modellierung & Plattform ↓Konkrete Projekte.
Vier Arbeitsfelder für die Umsetzung: kommunale Praxis, politisches Handeln, Modellierung sowie Dokumentation und Austausch von Wissen und Erfahrungen.
Suffizienz in Gemeinden
Dieses Projekt sammelt Erfahrungen, Bedürfnisse und Beispiele aus der Praxis, bereitet sie auf und stellt sie über eine Wissensbasis sowie durch Treffen, Erfahrungsaustausch und Veranstaltungen zur Verfügung.
Legitimität für Suffizienz
Eine solide Argumentationsgrundlage und geteiltes Wissen stärken die Legitimität von Suffizienz, machen sie politisch anschlussfähig und fördern ihre breite gesellschaftliche Verankerung.
Fundierte Suffizienz
Eine solide und geteilte Wissensbasis zu den energetischen, klimatischen, ökologischen und sozialen Nutzen von Suffizienz entwickeln und mit einem detaillierten Massnahmenkatalog verbinden, der die Umsetzung erleichtert.
Toolbox und Wissensaustausch
Die Erkenntnisse aus den drei vorhergehenden Arbeitsfeldern über eine interaktive Toolbox sowie durch Austausch, Veranstaltungen und Zusammenarbeit zwischen Akteur:innen möglichst breit zugänglich machen.
Teilen Sie Ihre Aktivitäten und Erfahrungen.
Ob Sie Massnahmen umsetzen, politische Strategien entwickeln, forschen oder finanziell unterstützen: Es gibt verschiedene einfache Wege, Ihre Aktivitäten, Erfahrungen und Ressourcen in die gemeinsame Arbeit einzubringen.
Themen einbringen
Teilen Sie Fragen, Stärken oder Hindernisse aus Ihrer Arbeit.
Für Gemeinden & FachstellenSynergien entwickeln
Schaffen wir Verbindungen zwischen Ihren Projekten und den Arbeitsfeldern des Netzwerks.
Für Verbände & PraxispartnerUnterstützen
Unterstützen Sie die Koordination, die Umsetzung von Projekten und den Wissensaustausch.
Für Stiftungen & Förderpartner