Suffizienz in Gemeinden.
Wie lässt sich Suffizienz auf kommunaler Ebene konkret umsetzen? Dieses Projekt sammelt Erfahrungen, Bedürfnisse und Beispiele aus der Praxis und macht sie durch den Aufbau einer Wissensbasis sowie durch Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Veranstaltungen zugänglich.
Die ersten Trends und Grafiken auf dieser Seite stammen aus der Umfrage bei den Gemeinden.
Worum geht es?
Bedürfnisse verstehen
Welche Fragen stellen sich in den Gemeinden? Welche Ansätze gibt es bereits? Welche Informationen und Werkzeuge braucht es, um ins Handeln zu kommen?
Erfahrungen teilen
Räume für den Austausch schaffen, in denen Gemeinden voneinander lernen und ihre konkreten Erfahrungen bei der Umsetzung teilen können.
Umsetzung stärken
Identifizierte Beispiele und Massnahmen in konkrete Ressourcen überführen, die von Verwaltung, Politik und lokalen Akteur:innen direkt genutzt werden können.
Was die Rückmeldungen bereits zeigen.
Mehr als 25 Gemeinden und kommunale Akteur:innen haben bereits Rückmeldungen eingereicht. Die folgenden Werte basieren auf den bisher eingegangenen Antworten der Gemeindeumfrage. Sie zeigen, dass Suffizienz in vielen Gemeinden bereits Teil der Praxis ist – häufig durch konkrete Massnahmen, auch wenn der Begriff selbst nicht immer ausdrücklich verwendet wird.
Wo sehen die Gemeinden Potenzial?
Potenziale nach Sektoren und Themen.
Was erschwert die Umsetzung?
Wiederkehrende Hindernisse in der kommunalen Praxis.
Was wäre hilfreich?
Gewünschte Formen der Unterstützung und des Austauschs.
Mitmachen und profitieren
Gemeinden erhalten zentrale Informationen, Austauschmöglichkeiten und konkrete Unterstützung, um Suffizienz auf kommunaler Ebene voranzubringen. Die Rückmeldungen aus der Umfrage und dem Webinar helfen dabei, prioritäre Bedürfnisse zu identifizieren, Praxisbeispiele sichtbar zu machen und Massnahmen, Leuchtturmprojekte sowie erste Grundlagen für eine Toolbox zu entwickeln.
Umfrage ausfüllen
Bedürfnisse, Erfahrungen und laufende Projekte teilen.
Umfrage öffnen → 2Am Webinar teilnehmen
Am 3. November werden die ersten Ergebnisse und die durch die Umfrage identifizierten Bedürfnisse diskutiert.
Für das Webinar anmelden → 3Dranbleiben
Weitere französischsprachige Webinare und Austauschformate sind geplant – abhängig von den Rückmeldungen aus der Umfrage und dem Webinar.
Newsletter abonnieren →Dokumentation und Austausch
Die Erfahrungen werden dokumentiert und über das Netzwerk und die Toolbox geteilt.
Projektstruktur.
Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt in der Romandie werden für die anderen Sprachregionen genutzt, insbesondere durch den Aufbau eines gemeinsamen Raums für den Erfahrungsaustausch.
Pilot Romandie
Die Umfrage «Welche Suffizienz in meiner Gemeinde?» erfasst Erfahrungen, bestehende Praktiken und Bedürfnisse der Gemeinden. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für das Webinar vom 3. November sowie für die Entwicklung konkreter Werkzeuge, die die Umsetzung von Suffizienz erleichtern.
Transfer in die Deutschschweiz
Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt in der Romandie werden an den Kontext der Deutschschweiz angepasst.
Transfer in die italienische Schweiz
Sobrietà nel mio Comune? schafft einen italienischsprachigen Zugang mit angepassten Begriffen und Partnern.
Transformationsraum für Gemeinden
Die Rückmeldungen aus der Umfrage und dem Webinar ermöglichen den Aufbau eines mehrsprachigen Arbeitsraums mit den Gemeinden. Konkrete Fragen aus der Praxis werden darin vertieft und in Beispiele und Massnahmenpakete überführt, die anschliessend in der Toolbox zur Verfügung gestellt werden.
3. November 10:30–12:00 · online · auf Französisch
Webinar im Netzwerk Suffizienz Schweiz.
Im Rahmen des Netzwerks Suffizienz Schweiz wird gemeinsam mit dem Réseau CLER in Frankreich ein französischsprachiges Webinar zur kommunalen Suffizienz organisiert. Das Webinar wird von négaWatt Schweiz und dem Réseau CLER durchgeführt. Im Zentrum stehen die Ergebnisse der Umfrage sowie die daraus entstehenden Fragen und Herausforderungen für die Gemeinden.
Wer kann beitragen – und wie?
Nach der Identifikation der Bedürfnisse der Gemeinden richtet sich dieses Projekt an alle, die konkret zur Umsetzung von Suffizienz auf kommunaler Ebene beitragen: Fachpersonen und Verantwortliche in Verwaltungen, gewählte politische Vertreter:innen, Unternehmer:innen und lokale Partner. Je nach Rolle und Bedürfnissen stehen unterschiedliche Formen der Beteiligung offen.
Verwaltung
Für Fachstellen, die konkrete Bedürfnisse, laufende Projekte und Fragen teilen möchten.
Umfrage öffnen →Entscheidungsträger:innen
Für Gemeindeexekutiven, Kommissionen und politische Akteur:innen, die sich über Suffizienz austauschen und konkrete Handlungsspielräume für ihre Umsetzung identifizieren möchten.
Für das Webinar anmelden →Projekte & Initiativen
Für lokale Initiativen und Organisationen, die ihre Erfahrungen, Beispiele und konkreten Ansätze bekannt machen möchten, damit auch andere Gemeinden davon profitieren können.
Beispiel einreichen →Energieversorger und Fachstellen
Für Energieversorger und Fachstellen, die im Alltag mit Gemeinden zusammenarbeiten und aktiv zur Weiterentwicklung von Suffizienz beitragen möchten.
Kontakt aufnehmen →Zentrale Ergebnisse.
Das Projekt Suffizienz in Gemeinden überführt Rückmeldungen aus der kommunalen Praxis in konkrete Ressourcen, um die Umsetzung zu erleichtern. Der Transformationsraum mit den Gemeinden schafft einen Arbeitsrahmen, um Daten, Erfahrungen und offene Fragen zu vertiefen, neue Ansätze zu testen und Beispiele zu entwickeln, die auf andere Gemeinden übertragbar sind.
Radar der kommunalen Bedürfnisse
Eine laufend wachsende Datengrundlage zu Potenzialen, Hindernissen und Unterstützungsbedürfnissen im Bereich kommunaler Suffizienz.
Praxisbeispiele und Leuchtturmprojekte
Konkrete Beispiele aus Gemeinden werden dokumentiert, vertieft und sichtbar gemacht, um Leuchtturmprojekte und übertragbare Praktiken zu identifizieren.
Neue Massnahmen und Hebel
Neue Massnahmen, Kommunikationsansätze und Handlungshebel werden gemeinsam mit den Gemeinden erkundet und getestet.
Toolbox und Verbreitung
Die Ergebnisse fliessen in die Toolbox ein, um diese Ressourcen weiteren Gemeinden zur Verfügung zu stellen.
Suffizienz in Ihrer Gemeinde?
Teilen Sie Ihre Erfahrungen, melden Sie einen Bedarf oder schlagen Sie ein Beispiel aus Ihrer Gemeinde vor.