Veranstaltung

Werkstatt Suffizienz zum Thema Wohnraum.

Wie können Gemeinden mit Suffizienz konkret auf Herausforderungen im Bereich Wohnraum reagieren? Wir bringen fachliche Grundlagen, kommunale Erfahrungen und konkrete Werkzeuge zusammen – und entwickeln gemeinsam nächste Schritte.

Ausgangspunkt

Worum geht es?

Wohnraum wird knapp und teurer, während die Wohnfläche pro Person weiter wächst. Gleichzeitig setzen Hitzesommer dicht bebauten Quartieren zunehmend zu. Gemeinden stehen mitten in diesen Herausforderungen – mit begrenzten Mitteln und hohen Erwartungen.

Suffizienz kann ein Teil der Lösung sein. Wenn vorhandener Raum besser genutzt, gemeinsam geteilt und vorausschauend geplant wird, entsteht Lebensqualität, ohne dass immer mehr gebaut werden muss.

Diese Lösungsansätze möchten wir ihnen näher bringen. Als fachlichen Input stellen wir Ihnen das neue Thesenpapier «Genug. Suffizienz für eine gute Zukunft» vor. Wir zeigen konkrete, umsetzbare Suffizienzmassnahmen auf unserer neuen Plattform und teilen Erfahrungen, die wir mit Gemeinden in der Romandie gemacht haben.

Nach unserem Input möchten wir vor allem zuhören und von Ihnen hören: Welche Werkzeuge helfen Ihnen im Arbeitsalltag wirklich weiter? Und wie gestalten wir einen Erfahrungsaustausch, der Gemeinden in der Deutschschweiz niederschwellig bei der Umsetzung unterstützt? In zwei Ateliers entwickeln wir dazu gemeinsam erste Antworten. Ein abschliessender Apéro gibt uns schlussendlich die Möglichkeit zum informellen Austausch und Netzwerken.

7. Dezember

Programm.

Warum Suffizienz – und warum jetzt?

Begrüssung und Einordnung

Thesenpapier «Genug. Suffizienz für eine gute Zukunft»

Input von Leonard Creutzburg , Verantwortlicher Neue Wirtschaftsmodelle, WWF Schweiz.

Die Perspektive der Städte

Input von Lena Frank , Gemeinderätin sowie Bau-, Energie- und Umweltdirektorin der Stadt Biel.

Werkzeuge – was wir anbieten

Die Plattform für Suffizienzmassnahmen

Erste Live-Präsentation: konkrete Massnahmen für Gemeinden, Praxisbeispiele und die Abschätzung ihrer Wirkung.

Einblick in das Gemeindeprojekt «Quelle sobriété dans ma commune?» in der Romandie

Wie lässt sich Suffizienz auf kommunaler Ebene konkret umsetzen? Dieses Projekt sammelt Erfahrungen, Bedürfnisse und Beispiele aus der Praxis und macht sie durch den Aufbau einer Wissensbasis sowie durch Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Veranstaltungen zugänglich.

Pause und Wechsel in die Ateliers

Werkbänke – gemeinsam weiterentwickeln

Zwei parallele Ateliers

Erfahrungsaustausch unter Gemeinden oder gemeinsame Weiterentwicklung der Plattform. Die Erfahrungen und Bedürfnisse der Teilnehmenden stehen im Zentrum.

Zusammenfassung und Ausblick

Die wichtigsten Erkenntnisse aus beiden Ateliers – und wie es weitergeht.

Apéro und Netzwerken

Zielgruppe

Für wen?

Gemeinde- und Stadtverwaltungen Fachleute Planungsbüros Kommunalpolitiker:innen
Veranstalter

One Planet Lab Schweiz und négaWatt Schweiz

In einem gemeinsamen Projekt arbeiten das One Planet Lab Schweiz und négaWatt Schweiz an der Förderung von Suffizienz bei Gemeinden und Kantonen. Gemeinsam mit engagierten Gemeinden erproben wir Suffizienzmassnahmen in der Praxis, machen ihre Wirkung sichtbar und teilen die Erfahrungen, damit andere davon profitieren können.

Zu den Projekten →