Werkstatt Suffizienz zum Thema Wohnraum.
Wie können Gemeinden mit Suffizienz konkret auf Herausforderungen im Bereich Wohnraum reagieren? Wir bringen fachliche Grundlagen, kommunale Erfahrungen und konkrete Werkzeuge zusammen – und entwickeln gemeinsam nächste Schritte.
Worum geht es?
Wohnraum wird knapp und teurer, während die Wohnfläche pro Person weiter wächst. Gleichzeitig setzen Hitzesommer dicht bebauten Quartieren zunehmend zu. Gemeinden stehen mitten in diesen Herausforderungen – mit begrenzten Mitteln und hohen Erwartungen.
Suffizienz kann ein Teil der Lösung sein. Wenn vorhandener Raum besser genutzt, gemeinsam geteilt und vorausschauend geplant wird, entsteht Lebensqualität, ohne dass immer mehr gebaut werden muss.
Diese Lösungsansätze möchten wir ihnen näher bringen. Als fachlichen Input stellen wir Ihnen das neue Thesenpapier «Genug. Suffizienz für eine gute Zukunft» vor. Wir zeigen konkrete, umsetzbare Suffizienzmassnahmen auf unserer neuen Plattform und teilen Erfahrungen, die wir mit Gemeinden in der Romandie gemacht haben.
Nach unserem Input möchten wir vor allem zuhören und von Ihnen hören: Welche Werkzeuge helfen Ihnen im Arbeitsalltag wirklich weiter? Und wie gestalten wir einen Erfahrungsaustausch, der Gemeinden in der Deutschschweiz niederschwellig bei der Umsetzung unterstützt? In zwei Ateliers entwickeln wir dazu gemeinsam erste Antworten. Ein abschliessender Apéro gibt uns schlussendlich die Möglichkeit zum informellen Austausch und Netzwerken.
Programm.
Begrüssung und Einordnung
Thesenpapier «Genug. Suffizienz für eine gute Zukunft»
Input von Leonard Creutzburg , Verantwortlicher Neue Wirtschaftsmodelle, WWF Schweiz.
Die Perspektive der Städte
Input von Lena Frank , Gemeinderätin sowie Bau-, Energie- und Umweltdirektorin der Stadt Biel.
Die Plattform für Suffizienzmassnahmen
Erste Live-Präsentation: konkrete Massnahmen für Gemeinden, Praxisbeispiele und die Abschätzung ihrer Wirkung.
Einblick in das Gemeindeprojekt «Quelle sobriété dans ma commune?» in der Romandie
Wie lässt sich Suffizienz auf kommunaler Ebene konkret umsetzen? Dieses Projekt sammelt Erfahrungen, Bedürfnisse und Beispiele aus der Praxis und macht sie durch den Aufbau einer Wissensbasis sowie durch Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Veranstaltungen zugänglich.
Pause und Wechsel in die Ateliers
Zwei parallele Ateliers
Erfahrungsaustausch unter Gemeinden oder gemeinsame Weiterentwicklung der Plattform. Die Erfahrungen und Bedürfnisse der Teilnehmenden stehen im Zentrum.
Zusammenfassung und Ausblick
Die wichtigsten Erkenntnisse aus beiden Ateliers – und wie es weitergeht.
Apéro und Netzwerken
Für wen?
One Planet Lab Schweiz und négaWatt Schweiz
In einem gemeinsamen Projekt arbeiten das One Planet Lab Schweiz und négaWatt Schweiz an der Förderung von Suffizienz bei Gemeinden und Kantonen. Gemeinsam mit engagierten Gemeinden erproben wir Suffizienzmassnahmen in der Praxis, machen ihre Wirkung sichtbar und teilen die Erfahrungen, damit andere davon profitieren können.