Modellierung und Massnahmenkatalog – suffizienznetzwerk.ch
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Projekt · Modellierung und Massnahmenkatalog

Fundierte Suffizienz.

Welche Suffizienzmassnahmen gibt es – und was bewirken sie? Wir stellen einen ausführlichen Massnahmenkatalog mit detaillierten Beschreibungen und erfolgreichen Praxisbeispielen zur Verfügung und modellieren die Wirkung der Massnahmen auf ökologische und soziale Indikatoren.

Die Modellierung entsteht in Zusammenarbeit zwischen négaWatt Schweiz und der EPFL Lausanne. Diese Seite befindet sich im Aufbau und wird laufend ergänzt.

Worum geht es?

Beschreiben

Massnahmen verständlich machen

Jede Massnahme wird ausführlich beschrieben: welches Ziel sie verfolgt, über welche Hebel sie wirkt und welche Akteur:innen sie betrifft.

Belegen

Aus der Praxis lernen

Erfolgreich umgesetzte Praxisbeispiele zeigen, dass Suffizienz funktioniert – und wie andere eine Massnahme konkret angegangen sind.

Modellieren

Wirkung abschätzen

Gemeinsam mit der EPFL wird modelliert, wie sich die Massnahmen auf ökologische und soziale Indikatoren auswirken.

Der Massnahmenkatalog.

Auf der Plattform steht ein ausführliches Massnahmenheft für verschiedene Sektoren zur Verfügung. Der aktuelle Fokus liegt auf Gebäuden und Ernährung: Zusammen verursachen sie fast 40 % der territorialen Treibhausgasemissionen der Schweiz.

Aktueller Fokus

Gebäude und Wohnen

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den grössten Wohn- und Büroflächen pro Person. Neben effizienteren Gebäuden geht es deshalb vor allem darum, den bestehenden Bestand besser zu nutzen und Neubauten zu begrenzen.

43 % des Endenergieverbrauchs
23 % der territorialen Treibhausgasemissionen

Unsere Ziele im Gebäudesektor

  • Nutzung der Gebäude optimieren
  • Suffizient sanieren und bauen
  • Verhalten der Haushalte verändern (Heizen, Kühlen, Warmwasser, Beleuchtung, Ernährung)
  • Gewohnheiten von Unternehmen verändern
  • Raumplanung im Gebäudesektor
  • Soziale Gerechtigkeit
  • Suffiziente Zukunftsbilder
Aktueller Fokus

Landwirtschaft und Ernährung

Wie Lebensmittel produziert, transportiert und konsumiert werden, prägt Klima, Biodiversität, Böden und Wasser. Suffizienz verringert diese Belastungen, stärkt die Versorgungssicherheit und fördert eine gesunde Ernährung für alle.

16 % der territorialen Treibhausgasemissionen
28 % der persönlichen Umweltbelastung stammen aus der Ernährung

Unsere Ziele im Landwirtschafts- und Ernährungssektor

  • Gesunde Ernährung für alle
  • Pflanzliche Ernährung fördern
  • Lokale und sichere Nahrungsmittelversorgung
  • Lebensmittelverluste reduzieren
  • Raumplanung im Ernährungssektor
  • Suffiziente Zukunftsbilder
Weitere Sektoren werden schrittweise ergänzt.

Territoriale Treibhausgasemissionen der Schweiz (Total 40,1 Mt CO₂e; BAFU, 2026), ohne Emissionen importierter Güter und Dienstleistungen und ohne internationalen Flugverkehr. Endenergieverbrauch: BFS, 2026.

Modellierung mit der EPFL

Was bewirken die Massnahmen?

In Zusammenarbeit mit der EPFL Lausanne modellieren wir die Wirkung der Massnahmen auf verschiedene ökologische und soziale Indikatoren. So wird sichtbar, was Suffizienz konkret bringt und wo sie am meisten bewirkt.

Erste Ergebnisse folgen

Energie

Wie stark die Massnahmen den Energieverbrauch senken.

Klima

Welchen Beitrag sie zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leisten.

Umwelt

Wie sie den Verbrauch natürlicher Ressourcen und Flächen verringern.

Gesellschaft

Welchen sozialen Nutzen sie für Lebensqualität und Zusammenleben bringen.

Ein Praxisbeispiel beitragen?

Kennen Sie eine erfolgreich umgesetzte Suffizienzmassnahme? Wir nehmen gute Beispiele gerne in den Katalog auf.